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Kreismeisterschaften für Jung und Alt

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Das war wieder ein langer Tag für Sportwart Horst Isecke, der in seiner Funktion als Referent für das Wettkampfwesen im Regionalverband Saarbrücken am Stellplatz von morgens 11.00 bis abends 19.30 Uhr seinen Einsatz hatte. Die Teilnehmerzahl des LC 72 Altenkessel hielt sich in Grenzen, da waren schon mehr Sportler/innen bei Kreismeisterschaften gemeldet. Aber unsere Wettkämpfer/innen halten sich im überschaubaren Rahmen. Der Trainingsbesuch – speziell im Nachwuchsbereich – ist nicht schlecht, aber bei dem Wort „Wettkampf“ machen die meisten wohl die Ohren zu.
Unsere beiden Jüngsten hatten optimale Betreuung, denn es waren auch zwei Gruppenleiter mit Isabelle und Carsten dabei. Svenja Jakobs gelang mit 7,98 sec. eine neue persönliche Bestzeit über 50m, damit wurde sie dritte bei den W11, leider konnte sie beim Weitsprung nicht mehr mitmachen, da die Achillessehne schmerzte. Moritz Bauer wurde ebenfalls dritter bei den gleichaltrigen Buben mit 8,44 sec., außerdem vierter im Weitsprung mit 3,53m. Katrin Kopp belegte Rang 10 im Weitsprung der W12 mit 3,25m. Moritz Speicher sprang im Vorkampf der M13 genau 4,00m, „verzichtete“ auf den Endkampf, kam auf Rang 5. Über die 1000m gab es in 3:44,96 min. den Rang 3.
Ansonsten war – außer den beiden 5.000m-Läufern – nur noch unsere weibliche „Altersklasse“ im Einsatz. Christine Schmidt hatte im Winter und auch jetzt im Frühjahr sehr fleißig trainiert, aber es war nicht „ihr Tag“, d.h. der Leistungsschub blieb aus. Jeweils Platz 3 bei den W40 über 100m mit 16,68 sec. und im Weitsprung mit 3,27m. Da platzte der Knoten bei Monika Kopp schon besser, die ihren Fleiß mit zwei zweiten Plätzen bei den W45 belohnt sah: 100m in 16,58 sec. und Weit 3,65m.
Stefanie Kuhn musste schon „Gas geben“, um sich beim Weitsprung mit 3,68m knapp vor Monika zu behaupten, damit sie aber auch den Titel bei den W45. Rita Wilhelm hatte die 100m noch aus Vorsichtsgründen ausgelassen, testete beim Weitsprung die „schnelle Anlaufvariante“ und freute sich über die 4,10m als Kreismeisterin der W50. Nach den sechs Versuchen ging es nahtlos zum Hochsprung weiter, der als Trainingswettkampf bestritten wurde, da die letzte Hochsprungeinheit im Winter auf der Sportschule stattgefunden hatte. Klar, dass die Spritzigkeit fehlte, aber es sollte hier auch der Anlauf getestet werden. Bei der direkten Aufeinanderfolge der Sprünge, also wenig Pause, waren die 1,25m schon in Ordnung, natürlich auch der Titel. Die 4x100m-Staffel der W40 mit Christine Schmidt, Rita Wilhelm, Monika Kopp, Stefanie Kuhn holte souverän in 63,40 sec. den Kreismeistertitel.
Das blieb Heribert Pasquay versagt, der zwar die beste Zeit der M45-Läufer mit 17:53,24 min. lief, aber da der Gesamtsieger Uwe Hartmann ( eigentlich ein M50-Athlet) runter gemeldet hatte, blieb „nur“ Rang 2.